Auf dieser Seite werden exotische Pflanzen, im Detail, aus meinem Besitz vorgestellt und beschrieben. Angaben über winterhärte und Pflege sind aus meiner Erfahrung dokumentiert worden. Diese Seite wird von Zeit zu Zeit aktualisiert und jeweils mit den neusten Foto-Portraits der Pflanzen versehen. Eine Fotosammlung aller Pflanzen, findet Ihr in der Galerie.
* * * * * *
Meine exotischen Pflanzen
Palmen
Trachycarpus wagnerianus ( Wagners-Hanfpalme )
Die Trachycarpus wagnerianus ist eine sehr schöne Palme mit Bonsaiartigem Aussehen. Die Blätter sind steifer und die Blattstiele sind kürzer als die der Trachycarpus fortunei. Starken Wind und Schneelast im Winter übersteht diese Art ohne Schäden. Der Standort sollte sonnig bis halbschattig sein. Zu heiße Standorte sollten aber vermieden werden. Das Substrat sollte drainiert sein, wobei es leicht feucht sein darf. Ein Standort mit stehendem Wasser sollte es keines Falls sein, da diese Palmenart auf extreme Feuchtigkeit mit Wurzelfäulnis reagiert. Das Wachstum ist etwas langsamer wie bei Trachycarpus fortunei. Die Winterhärte liegt bei -12°C bis -17°C. Ein Winterschutz sollte ab -5°C angebracht werden. Wobei sich dieser nicht nur auf das Mulchen beschränken sollte. Ein Regenschutz ist auch ratsam und bei zu erwartenden tieferen Temperaturen, das komplette Einpacken der Palme.
Trithrinax campestris (Dreizacknadelpalme)
Die Trithrinax campestris, auch Nadelpalme genannt, ist eine sehr seltene Palmenart. Das Aussehen ist faszinieren und die festen harten Blätter sind an den Blattenden bedornt, daher auch die Ableitung zum Namen Nadelpalme. Am Naturstandort in Südamerika, können Exemplare eine Höhe von 7 Meter und mehr erreichen. Der Stamm ist dabei mit dichtem Fasergewebe und langen Dornen besetzt. Die Blätter sind von sehr fester Struktur mit einer leichten silberfärbung. Das Wachstum ist eher langsam und es sollte auch aus diesem Grund der sonnigste Platz im Garten gewählt werden. Das Gießverhalten sollte bei dieser Palme ebenfalls gesonderte Beachtung finden. Zuviel Wässern führt schnell zu Schadbildern der Blätter und der Wurzeln. Das Substrat sollte nach Möglichkeit abtrocknen können, bevor erneut gewässert wird. In den Wintermonaten eher sparsam gießen. Die Nadelpalme ist winterhart bis zu -15°C. Sollte aber dennoch im Kübel und nicht im Freiland überwintert werden. Auf winterliche Feuchtigkeit reagiert die Palme schnell mit Schäden, die bis zum absterben führen kann. Ohne Vollschutz (Heizung,komplette Umbauung, usw.) wird es schwer möglich sein diese Art im freien zu überwintern.
Chamaerops humilis var. cerifera (Blaue Zwergpalme)
Die Chamaerops humilis var. cerifera unterscheidet sich durch die auffällige Färbung der Blätter und den eher kompakten Wuchs von der grünblättrigen Zwergpalme. Die Blätter sind von einer blausilbernen bis fast weißlichen Farbgebung. Eine Besonderheit, da es bei dieser Art beide Blattseiten betrifft. Der Wuchs ist eher langsam und mit der Zeit bilden sich kleine Ausläufer an der Stammbasis. So wächst mit den Jahren ein kleiner Busch heran, der mit dem Palmenaussehen nicht viel gemein hat. Der Naturstandort dieser Art befindet sich in Marokko. Der Wasserbedarf ist eher moderat. Der Standort sollte vollsonnig und warm sein. Das Substrat muss Wasserdurchlässig sein. Im Winter sollte außer Mulch auch ein Regenschutz und eine Umbauung angebracht werden, da diese Palme auf winterliche Feuchtigkeit und tiefere Minusgrade mit Schäden am Blatt und dem Herzen reagiert. Die Winterhärte ist mit -15°C angegeben. Ich empfehle aber aus eigener Erfahrung diese Palme nicht ungeschützt zu überwintern.
Trachycarpus fortunei (Hanfpalme)
Die Trachycarpus fortunei ist eine Fächerpalme und in Deutschland die wohl meist verkaufte winterharte Palme. Bei richtiger Pflege ereicht diese mit den Jahren eine Grösse von bis zu 10 Meter. Der Stamm ist mit braunen Fasern bedeckt die mit zunehmenden Alter dieser Palme abfallen. Der Standort sollte nach Möglichkeit vollsonnig bis halbschattig und Windgeschützt sein. Das Substrat sollte bei Kübelhaltung Wasserdurchlässig und leicht sauer sein. Bei älteren ausgepflanzten Exemplaren reicht normale Gartenerde aus. Der Wasserverbrauch ist in den Sommermonaten recht hoch. Regelmäßiges Düngen beschleunigt das Wachstum enorm. Düngergaben sind auch wichtig, da durch ständiges Wässern der Boden ausgewaschen wird. Ich benutze Hakophos Grün in den Monaten April bis August. Im Herbst sollte das Düngen ganz eingestellt werden. Die Winterhärte dieser Art liegt bei bis zu -17°C. Einen Winterschutz in Form von Mulchen und Regenschutz, sollte aber dennoch angebracht werden. Das Zusammenbinden der Blätter im Winter schützt zu dem noch bei starkem Wind, vor dem abknicken der Blätter. Ab einer Temperatur von -10°C ohne Blattschutz, ist damit zurechnen, dass Blattschäden in Form von Zellrissen auftreten. Um dies zuvermeiden, empfehle ich ein komplettes einpacken der Blattmasse mit Jute oder Vließ.
Washingtonia robusta (Petticoatpalme)
Die Washingtonia robusta ist eine recht schnell wachsende Fächerpalme. Am Naturstandort kann diese eine Höhe von bis zu 22 Meter ereichen. Der in den späteren Jahren des Wachstums Faserlose Stamm misst nicht selten einen Durchmesser von 1 Meter. Die Blattstiele dieser Art ist mit leicht rötlichen Dornen versehen. Der Standort sollte vollsonnig und warm gewählt werden. Das Substrat sollte Wasserdurchlässig sein. Der Wasserverbrauch ist in den Sommermonaten recht hoch. Regelmäßiges düngen fördert das Wachstum dieser Palme. Im Winter sollte diese Art eingeräumt werden, da diese trotz ihres Namens ” robusta “, nicht winterhart ist. Die Überwinterungstemperatur sollte bei 10°C liegen. Ein Wässern ist auch im Winter erforderlich. Nach der Überwinterung sollte die Washingtonia robusta langsam an die Sonne gewöhnt werden. Ein Platz im Schatten verhindert Sonnenbrand auf der Blattmasse.
Trachycarpus x takaghii (Takaghii-Hanfpalme)
Diese Palmenart ist eine Hybride ( Kreuzung ) aus einer Trachycarpus fortunei und einer Trachycarpus wagnerianus. Das Aussehen ähnelt zumeist beiden Elternteilen. Die Blätter sind größer wie bei Trachycarpus wagnerianus und ähnlich steif. Die Blattstiele sind aber kürzer wie bei Trachycarpus fortunei. Auch das Wachstum ist mehr wie bei Trachycarpus fortunei. Im Alter kann auch diese Gattung eine Höhe von bis zu 10 Meter ereichen. Der Standort sollte sonnig bis halbschattig sein. Das Substrat ähnliche Eigenschaften wie bei Trachycarpus fortunei & wagnerianus aufweisen. Der Wasserbedarf ist in den Sommermonaten recht hoch. Die Winterhärte liegt, ebenfalls wie den beiden genannten Arten, bei bis zu -17°C. Die Winterschutzmaßnahmen für diese Art sind in den Portraits der Trachycarpus wagnerianus und Trachycarpus fortunei zu finden. Leider ist diese Palme eingegangen. Der Umzug in den neuen Garten und der vorherige Winter, waren zuviel Stress. Ein Backup habe ich dennoch gesichert.
Chamaerops humilis (Zwergpalme)
Die Chamaerops humilis ist eine robuste aber eher langsam wachsende Palme. Ausgewachsene Exemplare können eine Größe von bis zu 5 Meter ereichen. An der Stammbasis bilden sich mit der Zeit viele Ausläufer. Das Aussehen ähnelt dann eher eines Busches als einer Palme. Ausgebildete Stämme stehen in dichten Gruppen zueinander. Die Blattstiele sind bedornt und sehr kurz. Die Blattfarbe ist je nach Varietät Grün oder Blau. Der Standort sollte sonnig sein und das Substrat sehr Wasserdurchlässig. Diese Palme ist winterhart, sollte aber nicht ungeschützt ausgepflanzt werden. Ein komplettes Einpacken ist erforderlich. Zum Teil ist je nach Standort auch eine Wärmequelle in Form von Heizkabeln oder eines Lichterschlauches erforderlich. Eine Trockenüberwinterung muß gegeben sein, da diese Palmenart mit Herzfäule auf winterliche Nässe reagiert. Einen Auspflanzversuch, ist diese Art trotz des hohen Aufwandes dennoch wert.
Trachycarpus princeps (Stone-Gate-Palme)
Die Trachycarpus princeps ist unter den Hanfpalmenarten eine Rarität. Den Ursprungsort hat diese Palme in einem kleinen Gebiet in Westchina, wo sie auf Felsvorsprüngen wächst. Ihr Erkennungsmerkmal ist die silbrige Färbung der Blattunterseite und der kompakte Wuchs. Die Blattoberseite ist satt Grün mit einem leichten Blaustich. Die Standortbedingungen sollten wie bei allen Trachycarpusarten vollsonnig bis halbschattig sein. Der Wasserverbrauch ist ebenso hoch und Düngergaben von Mai bis Ende August werden durch gutes Wachstum honoriert. Diese Art ist winterhart, nur gibt es von dieser Palme noch keine nennenswerten Freilandversuche, da der Preis selbst für eine kleine Th. princeps doch recht hoch ist.
Butia capitata (Geleepalme)
Die Butia capitata ist eine relativ schnell wachsende und robuste Palme mit geschwungenen Blättern. Diese sind silbrig-grün oder bläulich ( je nach Varietät ) und V-förmig gefiedert. Diese Gattung liebt Wärme und sollte aus diesem Grund vollsonnig stehen. Der Standort sollte mit Sorgfalt ausgesucht sein, da auftretende Winterschäden am Blatt nicht vollständig herauswachsen. Das Substrat sollte gut drainiert sein. Stehendes Wasser ist zu vermeiden. Die Butia capitata kann im Alter Früchte bilden, die im Geschmack der Ananas und dem Pfirsich ähneln. Im Herkunftsland Uruguay wird aus den Früchten Gelee hergestellt. Der Wasserverbrauch in den Sommermonaten ist hoch. Düngergaben werden mit einem moderaten Wachstum belohnt. Die Winterhärte liegt bei bis zu -12°C. Ausgepflanzt benötigt diese Art einen aufwendigen Winterschutz. Eine Umbauung mit Heizkabel ist erforderlich. Eine Überwinterung bei Kübelhaltung sollte frostfrei und trocken erfolgen. Ab April kann diese Palme dann wieder langsam an die Sonne gewöhnt werden.
Chamaerops humilis f. vulcano (Gedrungene Zwergpalme)
Die Chamaerops humilis f. vulcano stammt von der gleichnamigen Insel Vulcano. Sie unterscheidet sich von der gewöhnlichen Zwergpalme durch den gedrungenen Wuchs und die rund geformten Blätter. Diese sind auch wesentlich kleiner. Der Wuchs hat einen starken Bonsaiartigen Charakter. Die Winterhärte entspricht der reinen Form von Chamaerops humilis. Das Wachstum ist eher langsam und das Substrat sollte sehr durchlässig sein. Der Standort sollte warm und sonnig sein. Diese Art ist ebenfalls winterhart. Ein Winterschutz ist unbedingt erforderlich. Mulchen und ein Regenschutz sollten angebracht werden. Bei zu erwartenden tieferen Temperaturen sollte diese Palme mit Frostschutzvließ eingepackt werden. Ein Heizkabel ist auch von Vorteil. Bei einer Kübelhaltung sollte ein möglichst frostfreier Raum zur Überwinterung bevorzugt werden. Im Wohnzimmer oder stark beheizten Räumen sollte diese Art nicht eingeräumt werden, da sich auf Grund der Bedingungen in beheizten Räumen eine zunehmde Vergeilung der Blätter zeigt.
Brahea armata (Blaue Hesperidenpalme)
Die Brahea armata stammt ursprünglich aus Mexiko, wo sie im Freiland eine Grösse von bis zu 15 Meter erreichen kann. Die Blätter dieser Art sind sehr tief eingeschnitten und von fester Struktur. Der Standort in unseren Breiten sollte vollsonnig gewählt werden, da sich an einem lichtarmen Standort das Wachstum verlangsamt und auch die für diese Art typische Silberfärbung der Blätter verschwindet. Wassergaben sind in den Monaten Mai bis September der Witterung anzupassen. Dies bedeutet, dass in einer Trockenphase das Substrat gegossen werden sollte und dann erst wieder etwas abtrocknen soll, bis der nächste Gießgang erfolgt. Düngergaben können ebenfalls in den Sommermonaten verabreicht werden. Die Hesperidenpalme ist winterhart bis zu -10°C. Bei Kübelhaltung empfiehlt es sich, diesen vor Frost zuschützen. Ohne Schutzmaßnahmen können Wurzelschäden auftreten, die dann die Palme sehr schwächt. Im Freiland sollte eine Mulchschicht angebracht werden und ein Nässeschutz schadet nicht.
Acer
Acer palmatum “Mikawa yatsubusa”(Grüner Bonsaiahorn)
Diese Art ist etwas besonderes unter den Ahorngewächsen. Der Wuchs ist von Natur aus in einer Bonsaiform. Diese behält der Bonsaiahorn ohne Schnitt und Formung der Äste. Die verhältnismäßigen großen Blätter sind in einer grasgrünen Färbung und sitzen wie Dachziegeln, in Büschen an den Trieben. Die Blätter sind geschlitzt und färben sich im Herbst vor dem Laubabwurf Gelb. Der Wuchs ist sehr langsam. Im Alter von 10 Jahren erreicht diese Ahornart eine Höhe von 80 Zentimeter. Der Boden sollte Wasserdurchlässig sein und stehendes Wasser sollte vermieden werden. Der Standort kann sonnig bis halbschattig gewählt werden, wobei ein vollsonniger bevorzugt wird. Dieser sollte wie bei den meißten Acerarten windgeschützt sein. Der Wasserverbrauch ist mäßig wobei darauf zu achten ist, dass die Erde nie völlig austrocknet. Der Bonsaiahorn ist winterhart und benötigt keinen Schutz.
Acer palmatum “Pung Kil” (Koreanischer Rotpfeilahorn)
Dieser Ahorn ist bei Pflanzenfreunden wohl der beliebteste unter den rotbelaubten Ahorngewächsen. Die Blattfarbe ist tiefrot bis schwarzrot. Ebenso wie die Rinde. Das Laub ist tief geschlitzt. Diese Art kann eine Wuchshöhe von 2 Meter erreichen. Der Standort sollte sonnig bis halbschattig sein und nach Möglichkeit windgeschützt. Das Substrat sollte wasserdurchlässig sein. Ein Austrocknen des Bodens sollte vermieden werden. Einen Formschnitt benötigt diese Pflanze nicht. Dieser Acer ist voll winterhart und ist Laubabwerfend.
Acer negundo “Flamingo” (Eschenahorn ´Flamingo´)
Diese Ahornart besitzt ein sehr dekoratives Laub. Im Austrieb sind die Blätter rosa-weiss gefärbt, wobei der Rosaton mit dem Wachstum verschwindet und nur die weisse Umrandung erhalten bleibt. Das Wachstum dieser Art ist enorm. Ein Zuwachs von einen Meter pro Jahr ist keine seltenheit. Die Ansprüche an das Substrat sind eher gering. Durchlässiger Boden und eine Drainage sind jedoch erforderlich. Wie bei den meißten Acerarten sollte der Boden niemals vollständig austrocknen. Als Dünger verwende ich nur organischen der in der Zeit von April bis August verabreicht wird. Der Flamingo ist voll winterhart und Laubabwerfend.
Acer palmatum “Dissectum” (Grüner Schlitzahorn)
Der Japanische Schlitzahorn hat wie es der Name vorgibt, tiefgeschlitztes Laub. Dieser ist unter den Acerarten der am meisten zufindende. Zahlreiche Farbvariationen dieser Art machen auch diesen “einfachen” Ahorn zu etwas besonderen. Ohne den Acer zu schneiden erreicht dieser mit den Jahren einen breitkugeligen Wuchs. Lange überhängende Äste die eine Breite von 2 Meter bewachsen, sind aber auf Grund des eher moderaten Wachstums erst in 20 bis 30 Jahren zuerwarten. Es gibt aber in ausgesuchten Baumschulen auch Exemplare, die dieses Alter und das entsprechende Wachstum aufweisen. Wobei man dann auch einen entsprechenden Preis bezahlen muß. Ein Pflanzort in Teichnähe hat nicht nur einen dekorativen Vorteil. Auch das Microklima im Sommer kann der Pflanze helfen einen Ausgleich bei zu starker Sonneneinstrahlung zu geben. An Gewässernähe herscht eine erhöhte Luftfeuchtigkeit. Diese verhindert Verbrennungen der Blätter. Die Kübelhaltung ist aber auch eine Möglichkeit. Im Winter ist dann aber darauf zuachten, dass der Kübel auf Styropor steht. Ebenso sollte man bei sehr tiefen Temperaturen die Aussenwand des Containers mit Luftpolsterfolie verkleiden. Die Oberfläche kann mit Mulch geschützt werden. Eine erhöhte Pflanzung ist auch ratsam, um Wurzelschäden durch stehendes Wasser vorzubeugen.
Acer palmatum “Phoenix” (Phoenix-Ahorn)
Der Phoenix-Acer ist eine Ahornart die eine sehr auffällige Blattfärbung im Neuaustrieb hat. Die Blätter sind Rot panaschiert und färben sich mit dem Wachstum Grün aus. Die Wuchshöhe von 1,50 Meter kann bei dieser Art in wenigen Jahren erreicht werden wobei die optische Form eines Strauches das Hauptmerkmal ist. Die Standortbedingungen sind recht anspruchslos. Wobei ein humoser Boden bevorzugt wird. Sonnige bis halbschattige Lagen sind von Vorteil. Wie bei fast allen Acerarten ist es ratsam den Ahorn windgeschützt zu pflanzen. Der Wasserbdarf ist nicht sehr hoch. Dennoch sollte das Substrat nie vollständig austrocknen. Dieser Acer ist winterhart und benötigt keinen Schutz. Im Herbst färbt sich das Laub und fällt dann ab.
Acer palmatum “Beni Otake” (Japanischer Fächerahorn)
Der Japanische Fächerahorn stammt aus Asien und gehört der Familie der Aceraceae an. Das Laub dieser Ahornart ist tief geschlitzt und Rot. Der Wuchs ist aufrecht und mit der Zeit kann dieser Acer eine Höhe von 4 bis 5 Meter erreichen. Dieser Ahorn sollte nicht zu eng bei anderen Pflanzen stehen, da der Wuchs sich auch bis 2 Meter ausbreiten kann. Der Standort sollte etwas Windgeschützt liegen. Volle Sonne fördert das Wachstum. Gegossen werden sollte der Ahorn regelmäßig. Gedüngt werden sollte nur mit Naturdünger, da diese Art keine Salzdünger verträgt. Ein Formschnitt ist nicht erforderlich. Gerade der ungleiche Wuchs gibt dem Ahorn sein dekoratives Aussehen. Wie die meisten Acerarten ist dieser völlig winterhart. Im Herbst färbt sich das Laub und fällt dann ab.
Acer shirasawanum Aureum (Japanischer Goldahorn)
Der Japanische Goldahorn ist eher selten zufinden. Der Blattaustrieb im Frühjahr ist von einer leuchtend gelben Farbe. Im Sommer färbt sich das Laub langsam Gelb-Grün. Die Herbstfarbe entwickelt sich in ein kräftiges Gelb-Orange. Dieser Acer wächst sehr langsam. Kann aber mit den Jahren bei guter Pflege eine Höhe von 2 Meter erreichen. Der Wuchs ist eher breitbuschig oder der eines Kleinbaumes mit weit ausladender Krone. Das Substrat sollte sehr wasserdurchlässig sein und humose Anteile haben. Wobei darauf zuachten ist, dass der Boden nicht ständig nass ist. Austrocknung sollte ebenfalls vermieden werden. Der Standort sollte halbschattig gewählt werden, da es bei zu starker Sonneneinstrahlung schnell zu Verbrennungen an den Blättern kommt. Der Goldahorn ist gut winterhart. Bei Kübelhaltung sollte dieser aber vor Wintersonne geschützt werden.
Acer palmatum Seiryu (Japanischer Schlitzahorn)
Der Acer palmatum Seiryu ist in seiner Blattform etwas besonderes. Normalerweise haben nur die Dissectum-Arten ein so tiefgeschlitztes Blatt. Wobei bei genauerem Hinsehen Unterschiede zuerkennen sind. Der Seiryu kann eine Höhe von über 2 Meter erreichen und fällt durch sein dichtes Laub im Beet auf. Die Blattfarbe ist im Austrieb frisch Grün mit Gelbanteilen an den Blattspitzen. Im Herbst färbt sich das Laub Orange. Der Standort sollte wie bei den meisten Acerarten windgeschützt und nicht vollsonnig sein. Das Substrat sollte gut wasserdurchlässig sein. Auf eine erhöhte Pflanzung sollte geachtet werden. Dieser Ahorn ist gut winterhart, wobei ich auch diese mit einer Mulchschicht im Winter schütze.
Acer shirasawanum “Autumn Moon” (Vollmond Ahorn)
Auch der Acer shirasawanum “Autumn Moon” ist vom Wuchs ähnlich wie der des Acer shirasawanum Aureum. Breit ausladendes Astwerk welches sich wie ein Schirm um den Stamm legt. Die Blattfarbe jedoch ist rötlich mit viel Gelbanteilen. Der Austrieb leuchtet in seiner Farbe sehr intensiv. Als Kontrast an Teichen oder in Beeten ein echter Augengenuß. Das Wachstum ist auch eher langsam und auch hier erreicht man ohne den Acer zuschneiden, mit den Jahren ein Wachstum von 2 Meter Breite und Höhe. Die Standortbedingungen und Winterschutzmaßnahmen sind der des Acer shirasawanum Aureum ähnlich.
Yucca
Yucca recurvifolia
Die Yucca recurvifolia ist eine der häufigsten angebotenen Pflanzen dieser Gattung. Diese bildet mit den Jahren mehrere Stämme und kann eine Höhe von 4 Meter ereichen. Die Blätter sind bei dieser Art meist grünbläulich, breit und am Blattende mit einem Dorn versehen. Die Blüten erscheinen im Sommer und hängen in Form einer weisen Glocke am Blütenstand. Der Standort sollte sonnig bis halbschattig sein und stehendes Wasser sollte vermieden werden. Die Wurzeln könnten sonst faulen. Das Substrat sollte gut drainiert und Wasserdurchlässig sein. Der Wasserbedarf ist gering. Das Wachstum ist sehr moderat. Die Winterhärte ist ohne Schutzmaßnahmen bis -25°C. Alte abgestorbene Blätter sollten an der Stammbasis abgeschnitten werden, da es den dekorativen Aspekt dieser imposanten Yucca zur Geltung bringt.
Yucca rostrata
Die Yucca rostrata ist eine sehr schöne und dekorative Pflanze. Das Wachstum ist eher langsam und mit den Jahren bildet diese Art einen Stamm der sich sehr selten verzweigt. Es gibt in unseren Breiten Exemplare mit einer Größe von mehreren Metern. Die Blätter sind leicht blaugrau und haben am Blattende keinen Dorn. Alte abgestorbene Blätter können an der Basis entfernt werden. Der Standort sollte trocken, vollsonnig bis halbschattig sein mit sehr hohen Temperaturen im Sommer. Der Wasserverbrauch ist sehr gering. Das Substrat sollte sehr gut drainiert sein. Stehendes Wasser sollte unbedingt vermieden werden. Die Winterhärte dieser Art liegt mit Schutz bei bis zu -20°C. Im Winter sollte diese Yucca mit einem Regenschutz versehen werden.
Yucca gloriosa varigata
Die Yucca gloriosa varigata ist eine mehrstämmige Art die mit zunehmenden Alter eine Höhe von 3 bis 4 Meter ereichen kann. Kennzeichnend sind die breiten und schwertartigen Blätter mit einem harten Dorn am Blattende. An den Außenseiten der Blätter verläuft eine gelbliche Verfärbung die zur Mitte hin Grün wird. Die Blüten dieser Yucca sind Weis bis Rot und hängen an den hohen Blütenständen. Nach der Blühte verzweigt sich diese Yucca und bekommt so mehrere ”Köpfe”. Der Standort sollte vollsonnig sein mit warmen Temperaturen im Sommer. Das Supstrat sollte gut drainiert sein und stehendes Wasser sollte unbedingt vermieden werden. Der Wasserbedarf ist gering. Diese Art reagiert im den Wintermonaten stark auf zu viel Feuchtigkeit. Oft kommt es dann zur Fäulnis und die Hauptpflanze stirbt ab. Das Wachstum ist eher langsam. Die Winterhärte liegt bei bis zu -23°C. Ein Winterschutz in Form eines Regendaches sollte unbedingt angebracht werden.
Yucca flaccida
Die Yucca flaccida ist eine buschige Pflanze die mit der Zeit sehr viele Ausläufer bildet. Diese Art kann eine Höhe von 1,50 Meter ereichen und ist sehr Blühfreudig. Der Standort sollte sonnig bis halbschattig sein. Das Substrat gut drainiert. Der Standort kann auch etwas feucht sein. Das wird von dieser Yucca toleriert. Ihre sehr robuste Art lässt sie fast überall wachsen. Die Winterhärte liegt bei bis zu -29°C und ein Winterschutz wird nicht benötigt. Als Einsteigerpflanze bestens geeignet.
Bananen
Musa dwarf cavendish (Ladyfinger)
Diese Musa-Art ist die wohl am häufigsten angebotene Bananenpflanze im Baumarkt. Sie ereicht mit den Jahren eine Höhe von bis zu 2 Meter. Das Blatt hat eine auffällige rote Schattierung. Das Wachstum ist eher langsam und nach 3 bis 4 Jahren kann sich eine Blüte bilden die aus der Stammmitte wächst. Der Standort sollte halbschattig und Windgeschützt sein. Das Substrat sollte leicht Wasserdurchlässig sein und nach Möglichkeit nie austrocknen. Düngen in den Sommermonaten beschleunigt das Wachstum. Diese Art ist nicht winterhart und sollte von Mai bis September, im Kübel gehalten, ins Freiland gestellt werden. Ich habe den Versuch gewagt diese auszupflanzen. Der Winterschutz besteht aus organischen Material, welcher komplett die Pflanze umschließt. Den ersten Winter 2006 / 2007 hat diese Banane ohne Winterschäden überstanden. Den darauf folgenden Winter ist sie auf Grund der tieferen Fröste erfrohren. Ich empfehle daher nur noch die Kultivierung im Topf.
Ensete ventricosum Maurellii (Rote Zierbanane)
Die Rote Zierbanane auch bekannt unter den Namen Maurellii ist eine der schönsten Bananengewächse und zählt auch zur Gattung der Musaceae. Diese Art wächst bei guter Pflege und warmen Klima sehr schnell. Kleine Exemplare können schon im ersten Jahr eine Grösse und einen dicken Scheinstamm entwickeln, welches von keiner anderen Musasorte erreicht wird. Die Blätter färben sich kräftig Rot. Anders wie zum Beispiel bei Musa basjoo ist der Blattwuchs aufrecht und von etwas festerer Struktur. Alte Blattbasen werden vorsichtig an der Stammbasis mit einem scharfen Messer entfernt. So kommt der optisch wuchtig wirkende Stamm besser zur Geltung. Der Standort sollte vollsonnig sein und wenn möglich etwas Windgeschützt. Diese Art ist nicht winterhart und sollte auch erst im Mai ausgepflanzt werden. Da die Maurellii für ein schnelles Wachstum viel Wasser benötigt, sollte mehrmals am Tag bei heißen Wetter gegoßen werden. Von wöchentliche Düngergaben sollte Abstand genommen werden. Da selbst bei kontrolliertem düngen das Wachstum so stark angeregt wird, dass es zu Missbildungen der Blätter kommt. Spätestens im Oktober sollte die Maurellii eingeräumt werden. Ein trockener, frostfreier und abgedunkelter Standort ist optimal.
Musella lasiocarpa (Golden Lotus Banane)
Diese Bananenpflanze ist in unseren Breiten eher selten zufinden. Eine robuste Pflanze die genau wie ihre Artverwanden, warmes Klima und viel Feuchtigkeit benötigt. Eine Besonderheit ist die Blühte. Diese wächst recht schnell heran und bleibt für Monate sichtbar und duftet sehr intensiv. Der Standort sollte sonnig bis halbschattig sein und wie bei den meisten Bananenarten windgeschützt. Der Wasserbedarf ist sehr hoch und das Substrat sollte nie austrocknen. Dünger kann jede Woche von Mai bis August gegeben werden. Diese Sorte ist nicht winterhart, sollte nach Möglichkeit einen frostfreien und trockenen Überwinterungsplatz bekommen.
Musa basjoo (Japanische Faserbanane)
Die Japanische-Faserbanane, auch bekannt unter dem Namen Musa basjoo, ist die wohl bekannteste Bananenpflanze in unseren Breiten. Irrtümlich kommt diese Pflanze nicht wie es der Name vorgibt aus Japan, sondern aus China. Sie ist vor einiger Zeit nach Japan importiert worden und auf Grund der Früchte, die in diesem Land als Delikatesse gelten, populärer in Erscheinung getreten wie ihre Artgenossen. Die Scheinstämme mit dem grossen Blattwerk können in warmen Sommermonaten stattliche 3 bis 4 Meter Höhe erreichen. Der Standort sollte sonnig bis halbschattig gewählt sein und nach Möglichkeit windgeschützt liegen. Ein zu offener Standort führt zu Schäden am Blattwerk, was aber nur den dekoratieven Aspekt beeinträchdigt. Der Wasserverbrauch in der warmen Jahreszeit ist recht hoch. Dünger kann nun auch wöchentlich verabreicht werden, was das Wachstum enorm beschleunigt. Im Spätherbst, nach den ersten Frösten, wird die Bananenpflanze komplett mit organischen Material eingepackt. Alte Blätter werden vom Scheinstamm entfernt und dieser wird etwas eingekürzt. Am besten eignet sich eine Konstruktion aus Draht welches dann mit Laub und Tannengrün befüllt wird. Vor Feuchtigkeit geschützt über stehen die Stämme auch Fröste unter – 10°C. Im Frühjahr wenn keine Fröste mehr zu erwarten sind, beginnt man mit dem Rückbau des Winterschutzes. Aus den Scheinstämmen treibt diese Art dann neue Blätter aus. Zur Fruchtbildung kommt es in unseren Klima eher selten, da der Zeitraum des warmen Klimas nicht all zu lang ausfällt.
Agaven
Agave utahensis
Diese Agave stammt aus Utah ( Nord-Arizona ) und ist eine sehr langsam wachsende und klein bleibende Pflanze. Im Alter kann diese Art einen Durchmesser von 40 Zentimeter ereichen. Zahlreiche Rosetten bilden sich mit den Jahren. Der Standort sollte vollsonnig und warm sein. Eine sehr Wasserdurchlässige Drainage ist unbedingt ratsam. Der Wasserverbrauch ist sehr gering. Auch wenn diese Gattung nicht so stark auf winterliche Feuchtigkeit reagiert, so empfiehlt es sich auch einen Regenschutz im Winter anzubringen. Die Winterhärte liegt bei bis zu -19°C. Vorsicht ist auch vor den Dornen am Blattende zu wahren.
Agave parryi Chihuahua ssp. Mescal Agave
Diese Agave stammt aus Nordamerica. Diese klein bis Mittelgroße Agave ist sehr kälteresistent und hält am Naturstandort Fröste bis zu -20°C aus. In unseren Breiten sollte diese im Winter bei Freilandkultivierung mit einem Regendach geschützt werden. Der Wuchs der Blattsegmente ist sehr dicht und die Blattfarbe reicht von hellgrün bis blaugrau. Ein Blickfang sind auch die gefärbten Dornen am Blattende. Der Standort sollte vollsonnig sein, um ein Optimum an Wachstum in der warmen Jahreszeit zuerreichen. Die Überwinterung im Haus sollte nicht über 10°C und in einem hellen Raum sein. Das Gießen wird dann komplett eingestellt. Nach der Überwinterung im Haus, sollte eine langsame Anpassung an das Sonnenlicht stattfinden.
Agave filifera
Die aus Mexico stammende Agave filifera ist eine der Blattreichsten Agaven. Mit den Jahren können diese einen Umpfang von einen halben Meter erreichen. Die Blätter sind sehr hart und schmal. Am Ende mit einem Dorn versehen. An den Blattseiten bilden sich kleine Fäden. Der Standort sollte in den warmen Monaten sehr hell sein. Vollsonnige Lage wird mit einem moderaten Wachstum belohnt. Wassergaben können in den Sommermonaten alle 2 Wochen erfolgen. Dabei so viel gießen, dass das Wasser an den Abzugsloch im Boden des Pflanzgefäßes abläuft. Winterhart ist diese Agave nicht. Minimale Minusgrade werden aber toleriert.
Agave macroacantha Blue
In trockenen Lagen Mexicos ist diese Agave beheimatet. Es gibt verschiedene farbgebungen dieser Art. Am häfigsten sind die Grüne und die Blaue Form zufinden. Die Agave macroacantha blue zeigt im Sonnenlicht ihre ganze Schönheit. Blaue Blätter versehen mit einem Dorn reihen sich dicht zu einer Rosette. Der Standort sollte vollsonnig sein und nicht zu feucht. Ist im Pflanzgefäß keine ausreichende Drainage eingearbeitet, kann dies zur Fäulnis führen. Diese Agave ist nicht winterhart und sollte nur von April bis September im freien stehen. Die Überwinterung erfolg wie bei der Agave parryii.
Agave ovatifolia
Diese Agave wächst in Bergregionen Mexicos. Der Wuchs kann einen Durchmesser von 2 Meter erreichen wobei dieser dann Solitär ausfällt. Die Blätter stehen in einer dichten Rosette zueinander. Besonderes Merkmal dieser Agave ist die pulverartige gräuliche Färbung der Blätter. Der Standort sollte in den warmen Monaten vollsonnig sein. Eine Drainage im Kübel oder auch im Freiland ist unbedingt erforderlich, da sonst schnell Fäulniss auftritt. Bei einer Freilandüberwinterung ist es von Vorteil, ein Regenschutz anzubringen. Die Winterhärte wird in der Literatur mit -17°C angegeben.
Agave parryi
Die Agave parryi ist eine sehr dekorative Pflanze ihrer Gattung. Mit der Zeit bilden sich dichte Rosetten um die Hauptpflanze. Die Farbe der Blätter ist hell grün bis grau und in ihrer Größe eher klein bleibend. Der Standort sollte sonnig sein. Eine Drainage ist unbedingt erforderlich. Stehendes Wasser führt zur Fäulnis der Pflanze. Der Wasserbedarf ist sehr gering. Die Winterhärte liegt mit Regenschutz bei bis zu -21°C.
Nadelholzgewächse
Bonsai Pinus sylvestris “Watereri” ( Silberkiefer )
Dieser Bonsai ist eine Silberkiefer und gehört der Gattung Pinaceae (Kieferngewächse) an und stammt aus dem Mittelmeerraum. Diese Art erreicht im Alter eine Höhe bis 4 Meter. An Älteren Exemplaren schimmert die Rinde Fuchsrot. Was einen schönen farblichen Kontrast zu den grünsilberfarbenen Nadeln ergibt. Die Standortbedingungen sind recht anspruchslos. Ein Sandiger lockerer Boden wird bevorzugt. Diese Gattung ist Winterhart und benötigt keinen Schutz. Die Silberkiefer eignet sich hervorragend als Formpflanze und mit ein wenig Gedult und Geschick verwandelt man sein Aussehen in eine Bonsaiform. Neuaustriebe sollten bei diesem Vorhaben entfernt werden.
Sciadopitys verticillata ( Japanische Schirmtanne )
Die Japanische Schirmtanne stammt, wie es der Name vorgibt aus Japan. Der Naturstandort befindet sich im südlichen und mittleren Japan, wo diese Gattung in den Bergen zu finden ist. Dort wird das Holz der Schirmtanne zum Bau von Brücken, Booten und Häusern verwendet. Der Habitus ist meist Kegelförmig und kann eine Höhe von bis zu 10 Meter erreichen. Die Paarweise angeordneten Nadeln sind dunkelgrün und glänzen. Diese stehen eng und schirmartig zusammen. Am besten wächst die Schirmtanne auf humosen Boden der sehr Nährstoff reich sein sollte. Der Standort kann sonnig bis halbschattig sein. Der Boden sollte nie völlig austrocknen. Diese Tanne ist voll winterhart, sollte aber dennoch mit Mulch geschützt werden.
Bonsai Pinus mugo “Humpy” (Zwergkiefer Humpy)
Die Zwergkiefer ist wie der Name es vor gibt eine Zwergwüchsige Konifere die im Alter eine Höhe von 70 Zentimeter erreichen kann. Diese bei mir im Garten stehende ist von einer Baumschule veredelt worden. Das Verfahren einer Veredelung ist sehr aufwendig und es bedarf Ausdauer und Fingerspitzengefühl diese Praktik auszuüben.Der Naturstandort dieser Art erstreckt sich von den Pyrenäen bis hin zu den Karpaten. Der Wuchs ist dicht mit Kissenförmigen Trieben. Die Pflanze ist immergrün und voll Winterhart (-30°C). Der Pflanzstandort sollte sonnig sein. An den Boden stellt diese Art wenig Ansprüche. Dieser Bonsai benötigt auch keinen Formschnitt.
Chamaecyparis pisifera Filifera Nana – (Haarzypresse)
Diese Zypresse eignet sich hervoragend für den Formschnitt zum Bonsai. Die langen überhängenden Zweige können gut in Kissen- oder Kugelform geschnitten werden. Man kann die Haarzypresse gut im Freiland kultivieren. Auch eine Kübelhaltung wird tolleriert. Der Standort sollte sonnig bis halbschattig sein. Bei den Substratansprüchen ist diese Pflanze problemlos in reiner Gartenerde zufrieden. Wobei diese Wasserdurchlässig sein sollte. Die Haarzypresse ist voll winterhart. Bei einer Kübelhaltung empfiehlt es sich, diesen vor dem durchfrieren mit Jute zuschützen.
Farne
Cycas revoluta (Palmfarn)
Der Cycas revoluta ist ein echtes Fossil unter den Pflanzenarten. Diese Pflanze gehört nicht zur Gattung der Palmen. In der Evolution ist die Weiterentwicklung vom Farn zur Palme nicht abgeschlossen worden. Pflanzen dieser Art können sehr alt werden. Das Wachstum ist sehr langsam. Der Standort sollte sonnig bis halbschattig sein. Das Substrat sollte sehr gut drainiert sein. Stehendes Wasser muss vermieden werden. Der Wasserbedarf ist sehr gering. Winterhart ist dieser Palmfarn nicht. Im Spätherbst und im Frühjahr auftretende Fröste werden aber ohne Schäden vertragen. Wichtig ist, das nach der Überwinterung im Haus die Pflanze langsam an das Sonnenlicht gewöhnt werden muss. Die Blätter verbrennen sehr schnell und durch das eher langsame Wachstum bleiben diese dann eine lange Zeit an der Pflanze, was nicht sehr ansehnlich aussieht.
Dryoptris filix-mas (Wurmfarn)
Der Wurmfarn hat seinen Namen aus früheren Zeiten bis heute behalten. Damals diente er als Hausmittel gegen Würmer. Dieser Farn enthält ein Enzym welches zu Vergiftungen führen kann. Der Wuchs ist trichterförmig und die Fieder können eine Länge von 1 Meter erreichen. Bis weit in den Dezember behält er die sattgrünen Fieder. In den Sommermonaten (Juli bis September) bildet er Sporen auf der Blattunterseite. Dies ist aber nicht die einzige Art der Vermehrung. Denn dieser Farn ist auch Ausläufer treibend. Es empfiehlt sich diesen in einem Container in der Erde zuversenken, will man eine kontrollierte Ausbreitung. Der Standort sollte halbschattig bis schattig sein und ein immer leicht feuchtes Substrat wird bevorzugt.
Matteuccia Struthiopteris (Trichterfarn – Straußfarn)
Trichterfarne sind sommergrüne Farne, welche sich optimal als Unterbepflanzung in Beete einfügen. Diese Pflanzen können Höhen von bis zu 1,50 Meter erreichen und der Wuchs erinnert an einen Trichter. Der Standort sollte halbschattig gewählt werden. Zu sonnige Lagen führen zu Verbrennungen an den Blättern. Der Boden sollte immer leicht feucht sein. Staunässe aber vermieden werden. Dieser Farn vermehrt sich durch Ausläufer. Man sollte bei zu starker Ausbreitung eine Wurzelsperre um die Pflanze setzen. Der Trichterfarn ist in unseren Breiten voll winterhart und treibt jedes Jahr recht früh aus.
Copyright by © 2006 – 2012 Ammerlandpalmen









































